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Prof. Dr. Gerald Hüther

Über Prof. Dr. Gerald Hüther Hüther studierte und promovierte im Fach Biologie in Leipzig. Von 1979 bis 1989 forschte er in Göttingen am Max-Planck-Institut für experimentelle Medizin auf dem Gebiet der Hirnentwicklungsstörungen. 1988 habilitierte er sich im Fachbereich Medizin (Dr. med. habil.) an der Universität Göttingen und erhielt die Lehrerlaubnis für Neurobiologie. Von 1990 bis 1995 war er Stipendiat im Heisenberg-Programm der DFG und baute in diesem Rahmen die Abteilung für neurobiologische Grundlagenforschung an der Psychiatrischen Klinik der Universitätsmedizin Göttingen auf, die er bis 2006 leitete . Seitdem ist Prof. Hüther als wissenschaftlicher Mitarbeiter an dieser Klinik tätig und leitet eine an diesem Hause etablierte Zentralstelle für neurobiologische Präventionsforschung. Im Zukunftsdialog der Bundeskanzlerin koordiniert er das Thema „Wie wollen wir lernen“ und leitet die Arbeitsgruppe „Lernende Gesellschaft“.

 

Prof. Dr. Gerald Hüther Vortrag
DenkWerkZukunft Glücksgefühle


Ständig steigender materieller Wohlstand ist das Glücksversprechen der westlichen Kultur. Dieses einzulösen, wird immer schwieriger. Dafür gibt es viele Gründe. Doch was geschieht, wenn dieses Glücksversprechen nicht mehr erfüllt wird? Solange die Bevölkerungen der früh industrialisierten Länder darauf ausgerichtet bleiben, ihren materiellen Wohlstand zu mehren, wird dessen Rückgang zu heftigen Reaktionen führen - bis hin zur Infragestellung der freiheitlich-demokratischen Ordnung. Solchen Reaktionen gilt es vorzubeugen oder sie zumindest zu dämpfen. Deshalb sollten materielle Wohlstandseinbußen durch nicht-materielle Wohlstandsformen ausgeglichen werden.

 

Das selbstorganisierte Kind
- Hirnforscher - Gerald Hüther


Langeweile ist hirntechnisch das Beste was einem Kind passieren kann, sagt der Neurobiologe Gerald Hüther. Kinder besitzen von Natur aus eine unglaubliche Entdeckerfreude und Neugierde, die es ihnen ermöglicht, sich alles anzueignen. Doch wie kommt es, dass so viele Kinder spätestens zum Schuleintritt diese Begeisterung für das Lernen verloren haben?

Neue Dörfer braucht die Stadt
- Hirnforscher - Gerald Hüther


Wir sind eine der ersten Generationen, die ihre Kinder nicht mehr in der Gemeinschaft, in altersgemischten, heterogenen Gruppen aufwachsen lassen. Dabei steckt viel Wahrheit in der afrikanischen Weisheit: „Um ein Kind großzuziehen, braucht man ein ganzes Dorf". Unsere Aufgabe sei es heute, diese Dörfer in den Städten neu zu erfinden, so die Position von Gerald Hüther, Neurobiologe und Autor des Buches "Wie aus Kindern glückliche Erwachsene werden".

Einzelförderung ist Quatsch
- Hirnforscher - Gerald Hüther


Kinder brauchen keine Sonderprogramme. Sie müssen sich in ihrer Peergroup angenommen und wohl fühlen. Das bedeutet: in der Gruppe, in der Gemeinschaft lernen dürfen. Der Neurobiologe Gerald Hüther warnt vor Sonderbehandlungen für Kinder mit "Förderbedarf".

Vorbild sein! Zur Not auch ein schlechtes
- Hirnforscher - Gerald Hüther


Was sind eigentlich die Aufgaben, die ein Erwachsener einem Kind gegenüber hat? Erziehen? Nein! Ein Erwachsener sollte ein Vorbild sein, in eine emotionale Beziehung mit dem Kind treten und es schützen, z.B. vor Werbeprogrammen im Fernsehen, vor Druck und Stress, so Neurobiologe Gerald Hüther.

In seiner ersten Sendung spricht Richard David Precht mit dem Hirnforscher und Schulkritiker Gerald Hüther über den "Skandal Schule". Was läuft warum falsch in unserem Bildungssystem?

Precht: Macht Lernen dumm? Teil 1

Precht: Macht Lernen dumm? Teil 2

Precht: Macht Lernen dumm? Teil 3

 

Hirnforscher Gerald Hüther über Leseförderung
Leseförderung braucht Funkensprüher

Das Schulsystem operiert mit Lehrmethoden, die aus grauer Vorzeit stammen und Erkenntnisse aus der Hirnforschung nicht berücksichtigen, kritisiert der Hirnforscher Gerald Hüther (Foto: Franziska Hüther). Die Annahme, dass es mehr oder weniger Begabte gebe, sei wissenschaftlich nicht zu halten. Statt Kinder über Noten zu klassifizieren, sollten Schulen bei Kindern Begeisterung für das Lernen wecken.
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Kulturwandel in Unternehmen und Organisationen
Wie gehirngerechte Führung funktioniert

von Gerald Hüther
Mit der Vielfalt neuer Ideen, die ein Unternehmen hervorbringt, wächst die Wahrscheinlichkeit, dass es erfolgreich ist. Umgekehrt gibt die Innovationskraft einer Organisation wie ein Seismograph Auskunft über deren inneren Zustand. Ein Unternehmen ist in dieser Hinsicht wie ein menschliches Gehirn: Hier wie dort offenbart ein magerer Ideenoutput, dass es an Neugier, Begeisterungsfähigkeit und Gestaltungslust fehlt. Und so wie es Gehirne gibt, in denen die Kommunikation zwischen rechter und linker Hemisphäre und zwischen „oben“ und „unten“ nicht recht gelingt, gibt es auch Unternehmen mit entsprechenden Blockaden. Solche Unternehmen mögen gewisse Zeit überleben. Lebendig, kreativ und innovativ sind sie nicht – und damit höchstwahrscheinlich auch nicht zukunftsfähig. Unternehmen, die langfristig erfolgreich sind, gleichen dagegen zeitlebens lernfähigen Gehirnen: Sie lernen durch Versuch und Irrtum, sammeln Erfahrungen, entwickeln flache, stark vernetzte Strukturen und passen ihre innere Organisation immer wieder neu an sich verändernde Rahmenbedingungen an. Durch sich selbst optimierende kommunikative Vernetzungen auf und zwischen den Organisationsebenen gelingt es ihnen, rasch, umsichtig und nachhaltig auf neue Herausforderungen zu reagieren.
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Prof. Dr. Gerald Hüther
- Vortrag Deutscher
Schulleiterkongress 2012

 

 

Prof. Dr. Gerald Hüther
- So verändert sich unser Hirn
im Umfeld von Unsicherheit


„Wie unser Hirn im Umfeld von Unsicherheit funktioniert", erklärt Prof. Dr. Gerald Hüther. Der neurobiologische Forscher legt den Zuhörern während seines Vortrags die Wichtigkeit der Selbstorganisation nah und damit die Veränderung in der Zeit der Unsicherheit aus biologischer Sicht. Unsicherheit findet sich dabei nicht nur in der Ungewissheit der Zukunft, sondern auch in den Begrifflichkeiten. Viele Menschen verstehen die heutige Welt nicht mehr und somit fehlt auch die Perspektive in die Zukunft. Eine Lösung dieses Problems wird das Hirn selbst finden, so Prof. Dr. Hüther. Er geht davon aus, dass Menschen versuchen werden sich selbst wieder zu vertrauen, um so trotz Unsicherheit, Stabilität zu finden. Diesen Prozess gliedert er in 3 Schritte: Eigene Kompetenz wieder herstellen, den Mitmenschen vertrauen entgegenbringen und vom Wissen anderer in Teamarbeit profitieren und selbst den Sinn in dem finden was man tut, um so eine Perspektive zu erhalten, wohin die Zukunft führt.

 

 

Prof. Dr. Gerald Hüther
- Was passiert im Gehirn Teil 1



Prof. Dr. Gerald Hüther
- Was passiert im Gehirn Teil 2


Wir leben - so Schnabel - in einer Beschleunigungsgesellschaft, alles müsse immer schneller, effektiver gehen. Wie leben in einer Online-Gesellschaft, das Internet, E-Mails, SMS- und Handy-Terror bestimmten unseren Alltag. Unser Körper, unser Geist, aber auch unser Gehirn kämen nicht mehr zur Ruhe. Die Folge: Jegliche Kreativität gehe flöten."Kreativ sein heißt mit spielerischer Neugier nach neuen Lösungen zu suchen", sagt der Neurobiologe Prof. Dr. Gerald Hüther - ein großer Verfechter der Muße und der Gelassenheit. "Damit so ein kreativer Prozess gelingt, muss man über ein möglichst reichhaltiges Spektrum unterschiedlichster Erfahrungen verfügen und man muss spielerisch mit diesem gespeicherten Wissen umgehen können, darf also nicht 'unter Druck' stehen. Leistungsdruck, übermäßige Erwartungen und Anforderungen, die Stress erzeugen, machen jede Kreativität zunichte. Unter solchen Bedingungen fällt einem kaum je etwas Neues ein."

 

 

Prof. Dr. Gerald Hüther
- Neuer Lernprozess
- Alternativen finden Teil 1



Prof. Dr. Gerald Hüther
- Neuer Lernprozess
- Alternativen finden Teil 2



Prof. Dr. Gerald Hüther
- Neuer Lernprozess
- Alternativen finden Teil 3



Prof. Dr. Gerald Hüther
- Neuer Lernprozess
- Alternativen finden Teil 4


Spaß am Lernen das ist das wichtigste betont Herr Hüther, er erklärt auf sehr interessante Art wie unser Gehirn auf verschiedene Erfahrungen reagiert um am Ende eine Haltung zu schaffen.
Mit Begeisterung das Leben kennenlernen, würde es viel leichter fallen. Sachen im Kopf zu behalten um für alles offen zu sein. Im zweiten Teil erörtert Prof. Dr. Hüther: Wenn die Begeisterung stimmt, ist alles möglich.
m dritten Teil erklärt Hüther wie sehr wir von unseren Gefühlen abhängig sind und wie diese Gefühle zum Positiven wie auch zum Negativen wirken.
Herr Hüther, wünscht sich oftmals eine bessere Welt. Als Voraussetzung dafür sieht er eine positive Haltung und eine Grundeinstellung zu allen Dingen die positiv sein sollte. Nur auf diesen Wege ist es möglich die Welt zu überarbeiten.

 

 

Prof. Dr. Gerald Hüther
- Früh übt sich wenig
- Lernprogramme fallen bei Forschern durch


"Ich habe ein bisschen Angst, dass man mit Lernprogrammen passive Konsumenten erzieht", meint Neurobiologe Prof. Gerald Hüther zur Frühförderung von Kindern.

 

 

Prof. Dr. Gerald Hüther
- Angst, Druck, Gehirn...


Wie wirkt Angst und Druck auf das menschliche Gehirn?
(Ausschnitt aus Neuer Lernprozess) Nachdenkfragen:
Wie organisiert eine Gesellschaft die Rahmenbedingungen für ihre Mitglieder so, dass Angst und Druck möglichst vermieden werden? Bietet das bedingungslose Grundeinkommen ein Fundament oder berücksichtigen die Sozialsysteme westlicher Staaten die modernen wissenschaftlichen Erkenntnisse aus der Hirnforschung?

 

 

Prof. Dr. Gerald Hüther
- Wie man sein Gehirn optimal nutzt


Vortrag: Gerald Hüther: Wie man sein Gehirn optimal nutzt.
Sehr intressanter Vortrag.

 

 

Prof. Dr. Gerald Hüther
- 'Demokratiefähigkeit' - Teil 1



Prof. Dr. Gerald Hüther
- 'Demokratiefähigkeit' - Teil 2



Prof. Dr. Gerald Hüther
- 'Demokratiefähigkeit' - Teil 3



Prof. Dr. Gerald Hüther
- 'Demokratiefähigkeit' - Teil 4



Prof. Dr. Gerald Hüther
- 'Demokratiefähigkeit' - Teil 5



Prof. Dr. Gerald Hüther
- 'Demokratiefähigkeit' - Teil 6


Vortrag von Prof. Gerald Hüther: Kinder kommen zwar mit unterschiedlichen Anlagen zur Welt, aber all das, was Menschen als Kulturleistungen entwickelt haben, muß in jeder Generation immer wieder neu im Gehirn verankert werden, vom aufrechten Gang über die Sprache bis zur Herausbildung demokratischer Haltungen. Aus neurobiologischer Sicht ist jedes Kind in der Lage, sich diese Kultur- leistungen anzueignen. Das Gehirn strukturiert sich so, wie und wofür man es mit Begeisterung benutzt. Kinder ließen sich auch für ein demokratisches Zusammenleben begeistern. Aber dazu müßten wir ihnen die Erfahrung ermöglichen, wie schön es ist, gemeinsam mit anderen und nicht auf Kosten anderer -- über sich hinauszuwachsen.

 

 

Prof. Dr. Gerald Hüther
Männer das schwache
Geschlecht Teil 1



Prof. Dr. Gerald Hüther
Männer das schwache
Geschlecht Teil 2


Wie wird ein Mann ein Mann? Oder etwas präziser: Wie wird aus dem, was ein Mann werden könnte, schließlich das, wofür sich der Betreffende aufgrund seines Geschlechts hält? Diese Frage beschäftigt den Biologen, Hirnforscher und Bestsellerautor Gerald Hüther. Die wichtigste Erkenntnis der Hirnforschung lautet: Das menschliche Gehirn ist weitaus formbarer, in seiner inneren Struktur und Organisation anpassungsfähiger, als bisher gedacht. Die Nervenzellen und Netzwerke verknüpfen sich so, wie man sie benutzt. Das gilt vor allem für all das, was man mit besonderer Begeisterung in seinem Leben tut.

 

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