Von: FrankStolz
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Erlernte Hilflosigkeit.bezeichnet das Phänomen, dass Menschen und Tiere infolge von Erfahrungen der Hilf- oder Machtlosigkeit ihr Verhaltensrepertoire dahingehend einengen, dass sie als unangenehm erlebte Zustände nicht mehr abstellen, obwohl sie es (von außen betrachtet) könnten.
Wikipedia: Erlernte Hilflosigkeit
Das Konzept der erlernten Hilflosigkeit
Es gibt zahlreiche Anhaltspunkte dafür, dass das klinische Zustandsbild einer Depression auf sehr konkrete hirnphysiologische Veränderungen zurückgeführt werden kann. Darum soll und muss jede echte Depression als gefährliche Erkrankung eingestuft werden, die es rechtzeitig und professionell zu behandeln gilt. Doch warum kann der Hirnstoffwechsel eigentlich überhaupt in so eine Schieflage der Neurotransmitter geraten, die im schlimmsten Falle lebensbedrohlich sein kann? Was veranlasst ein menschliches Gehirn, und damit die menschliche Seele, die endgültige und unwiderrufliche Selbstabschaltung in Erwägung zu ziehen? Für Mediziner mag eine Depression eine veranlagungs- und dispositionsbedingte Hirnerkrankung sein. Doch der Psychologe Martin E. P. Seligman erachtete die Depression als das Resultat einer so genannten erlernten Hilflosigkeit. Und seine “Learned Helplessness Hypothese” hat bis heute Gültigkeit.weiterlesen

- Trennung vom Partner, Verlust des Arbeitsplatzes, die Diagnose einer schweren Erkrankung sind nur einige Beispiele für Ereignisse im Leben,
die uns aus der Bahn werfen können.
Wenn Qualität und Quantität belastender Ereignisse die zur Verfügung stehenden Bewältigungsmöglichkeiten übersteigen, kann es zu einer akuten Krise kommen. Jeder weiß um den berühmten mehr oder weniger großen Tropfen, der das Fass zum Überlaufen bringen kann.
Das Erleben ist bestimmt von Hilflosigkeit, Angst, Überforderung, Verzweiflung, eventuell Wut und Scham, Schuldgefühlen, einer Art Gefühls-Cocktail, der einem unentwirrbar erscheint.
Teilweise kommt es zu körperlichen Reaktionen und Verhaltensweisen, die einem selbst merkwürdig erscheinen, wie Kraftlosigkeit im Körper, starken Erregungszuständen, dem Drang sich zu betrinken, hemmungslos zu essen, sich selbst oder andere zu verletzen, Suizidimpulsen.
Diese Anzeichen werden interpretiert als Notsignale des Organismus, der um Hilfe schreit.
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