Von: FrankStolz
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YouAndYourWorld eine Anlaufstelle für alle, die sich über gesellschaftliche,
ökonomische wirtschafliche und vor allem menschliche Probleme unserer Zeit
noch eigene Gedanken machen
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■ Verzeichni� NEU ab September
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■ Psychoanalytiker
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Psychologie Familie
Kinder werden früher aggressiv
Die gute Nachricht: Mobbing unter Schulkindern hat abgenommen. Die schlechte: Kinder reagieren oft schon im Vorschulalter auffällig aggressiv. Ein Experte erklärt die Ursachen.Streiten und Raufen gehören zum Großwerden. Eltern sollten aber Grenzen setzen Es ist eines der großen Tabus in der Erziehung: Was tun, wenn Kinder aggressiv sind, wenn sie womöglich lustvoll andere piesacken?weiterlesen
Fakt oder Fiktion: Ängstliche Kinder trennen kaum
Eltern sollten sich auf Fantasie einlassen
Kinder mit permanenten Nacht-Ängsten können weniger zwischen Realität und Fantasie unterscheiden als andere. Dieses Ergebnis geht aus einer aktuellen Studie der Tel Aviv University hervor. Bei Kindern, die sich in der Nacht vor Fantasiegestalten fürchten, können später Angststörungen entstehen.weiterlesen
Angst vor neuen Aufgaben kann bei Kindern auf Depression hinweisen
Kinder jeden Alters können Depressionen entwickeln. Während die Erkrankung bei Säuglingen und Kleinkindern sehr selten auftritt, leiden Kinder im Vor- und Grundschulalter schon öfter an einer Depression. „Typisch für Depressionen ist ein Verlust an Antrieb. Oft ist die Stimmung der Kinder gedrückt und sie entwickeln Angst vor neuen Aufgaben und der Zukunft“,weiterlesen
Zuwendung und Schutz im Säuglingsalter beugen
seelischen und körperlichen Erkrankungen vor
Schutz, Geborgenheit und Nähe: In den ersten beiden Lebensjahren bilden sich die zentralen Grundmuster für soziale Beziehungen, die ein Leben lang prägen.Zuwendung und Sicherheit im Säuglingsalter stellen die Weichen dafür, dass das Individuum später unbeschadeter mit Stress umgeht, Krankheiten besser bewältigt oder auch, wie leicht es seinem Arzt vertrauen kann. Dass sich ungünstige frühe Bindungserfahrungen auch körperlich „abspeichern“weiterlesen
Auch Kinder können eine
Posttraumatische Belastungsstörung entwickeln
Wenn sie ein Ereignis erlebt haben, bei dem sich unter großer Furcht und Entsetzen gelitten haben und das eine Bedrohung der eigenen körperlichen Unversehrtheit oder der eines anderen Menschen beinhaltet hat. „Zu den typischen PTBS-Symptomen bei Kindern und Jugendlichen, die verzögert wenige Wochen bis Monate nach dem Trauma erscheinen, gehört das Auftreten von emotionaler Taubheit.weiterlesen
Selbstverletzendes Verhalten beim Kind:
Zunächst Gespräch mit Fachleuten führen
Bemerken Eltern Selbstverletzendes Verhalten bei ihrem Kind, sollten sie sich zuerst ausführlich über diese Problematik informieren, bevor sie das Gespräch mit dem Nachwuchs suchen. „Im Umgang mit selbstverletzendem Verhalten bei Kindern soll vermieden werden, das Kind unter Druck zu setzen, denn das kann die Situation verschärfen. Eltern sollten sich daher im Vorfeld eines Gesprächs mit dem Kind beraten lassenweiterlesen
Seelische Krisen früh behandeln
Depressionen und Ängste vor und nach der Geburt werden häufig tabuisiert. Gegensteuern hilft Mutter und Kind. Nicht für jede Frau sind Schwangerschaft und die Wochen danach eine glückliche Zeit. Kompetente Gesprächspartner können ihnen helfen. Die Schwangerschaft ist die schönste Zeit im Leben einer Frau", heißt es in einem alten Sprichwort. Für jede vierte Frau in "guter Hoffnung" stellen sich aber gerade in dieser Lebensphase seelische Probleme ein.weiterlesen

Eltern beruhigen Kinder mit Smartphones
Technologie hält vermehrt Einzug ins Familienleben
Über 50 Prozent der Eltern verwenden mobile Geräte wie Smartphones und Tablets, um quengelnde Kinder zu beruhigen, wie eine Umfrage des Chipherstellers Qualcomm ergeben hat. Darüber hinaus breiten sich die Taschen-Computer auch anderswo im Familienleben immer weiter aus. Eltern verwenden die Technologie, um mit ihren Kindern in Kontakt zu bleiben, berichtet Mashable. Egal ob beim Lernen oder in der Freizeit, moderne Eltern unterstützen den Drang ihrer Kinder zu moderner Kommunikationstechnologie, indem sie die entsprechende Hardware schon früh zur Verfügung stellen. Problematisch ist, dass die Eltern den Kindern die nötige Medienkompetenz oft nicht beibringen.weiterlesen
Eltern dürfen keinen Druck machen
Manchmal jagt schon bei Kindern ein Termin den nächsten. Dabei ist der Stress durch die Schule groß genug. Eltern sollten darauf Rücksicht nehmen und nicht noch zusätzlichen Druck machen. Sonst droht das erste Burnout schon vor dem Schulabschluss. Kinder brauchen Zeit zum Entspannen. «Es gibt Schulen, in denen der Stundenplan wenig Rücksicht auf die Kinder nimmt. Dann sollten die Eltern sie nicht auch noch unter Leistungsdruck setzen, etwa beim Lernen eines Instruments», sagte der Diplom-Psychologe Hermann Scheuerer-Englisch.weiterlesen

Fettsucht und Depri statt Ziegenpeter
"Kinder sind heute anders krank", sagt der Mediziner Christian Fricke vom Werner-Otto-Institut in Hamburg. "Chronische und psychische Erkrankungen haben zugenommen." Bei Kinderkrankheiten denkt man gewöhnlich an Masern, Mumps oder Röteln. Kaum in den Sinn kommen einem dagegen Diabetes, Fettleber und Depressionen, doch immer häufiger haben Ärzte es bei Kindern mit solchen Krankheitsbildern zu tun.weiterlesen

Akutes Asthma ist Risiko für kindliche Psyche Psychologische Betreuungen chronisch-kranker Patienten unverzichtbar
Für Kinder, die in ihren ersten Lebensjahren unter einer akuten oder lang anhaltenden Asthma-Erkrankung litten, besteht in der Jugend ein erhöhtes Risiko, psychische Probleme wie Depressionen oder Angststörungen zu entwickeln. Zu diesem Schluss kommt eine Studie, die von Forschern der University of Western Australia in Zusammenarbeit mit der Columbia University in New York durchgeführt wurde.weiterlesen
Was Kinder zappelig macht
Es gibt einen Zusammenhang zwischen ADHS, Schwangerschaftsdiabetes und Armut. Diesen bereits vor wenigen Monaten veröffentlichten Befund haben Mediziner aus Würzburg und Dresden jetzt bestätigt. Sie haben dafür die Daten von mehr als 13.000 Kindern und Jugendlichen ausgewertet.weiterlesen
Warum Kinder von Freundschaften profitieren
Spielgefährten sprechen unterschiedliche Seiten in der Seele eines Kindes an. Ob Busenfreundin oder Krawallkumpel – sie alle sind für die kindliche Entwicklung wichtig. Für Eltern ist es manchmal ungewohnt, wenn Kinder plötzlich beginnen, über den familiären Tellerrand hinwegzuschauen und freundschaftliche Bande mit anderen Kindern knüpfen. Dabei haben bereits Kindergartenfreunde einen großen Einfluss auf die psychosoziale Entwicklung der Kinder.weiterlesen

Schulangst: So helfen Lehrer
und Eltern betroffenen Kindern
Die Suche nach den Ursachen hilft bei der Bewältigung. Ein Schreckgespenst für viele Eltern: Ihr Kind verweigert die Schule. Dieses Phänomen pauschal als „Schule schwänzen“ abzutun, wäre zu einfach. „Es gibt zahlreiche Ursachen, die dafür verantwortlich sein können“, sagt Primar Werner Leixnering von der Landesnervenklinik Wagner-Jauregg.weiterlesen
Falsche Silben Babys überflügeln
Erwachsene beim Regel-Lernen
Wenn Kleinkinder sprechen lernen, dann passiert das normalerweise in beeindruckendem Tempo. Deutsche Forscherinnen haben nun herausgefunden, dass die Babys Grundbausteine der Sprache schneller erkennen als Erwachsene.weiterlesen

Ausgrenzung und Mobbing setzen Kinderseelen zu Erwachsene sollten Vorbilder sein und Gemeinschaftsgefühl stärken
Soziale Ausgrenzung ist nicht nur für das emotinale Wohlbefinden von Kindern schädlich, sondern kann auch die Leistungen in der Schule beeinflussen. Das Team um Holly Recchia Forscher vom Department of Education der Concordia University in Montreal hat Interviews mit Kindern geführt, die andere ausgrenzen. Ergebnis: Jede soziale Situation sollte einzeln betrachtet werden, da es keine alleinige Lösung gegen das Problem der sozialen Ausgrenzung gibt. Bewusstes Mobben im Alterweiterlesen
Erziehungskatastrophe
Lustorientierte Kinder ohne Frustrationstoleranz
Michael Winterhoff gehört zu den wichtigsten Erziehungsratgebern der Republik. Für die Zukunft unserer Kinder sieht er schwarz. Ein Gespräch über heilsame Katastrophen und wertvolle Widerstände.weiterlesen
Babys lernen Humor von Eltern
Laufen, Sprechen, moralische Werte - das alles lernen Kinder meistens von ihren Eltern. Aber woher weiß der Nachwuchs, was lustig ist? Ganz einfach: Witzig ist, worüber Mama oder Papa lachen. Babys entwickeln ihren Sinn für Humor nach dem Vorbild der Eltern. Mit sechs Monaten können sie noch nicht allein entscheiden, ob sie etwas lustig finden oder nicht.weiterlesen

Nur eine gute Selbstkontrolle macht Kinder
im späteren Leben wirklich stark
Was ist so schlimm daran, meinem Kind ein möglichst grosses Selbstwertgefühl einzuimpfen? Das kann ich Ihnen genau sagen: Ein hohes Selbstwertgefühl bringt nur wenig, was ich als positiv bezeichnen würde. Zunächst dachten wir ja, dass es Kinder beispielsweise erfolgreicher in der Schule machen würde. Doch in Langzeitstudien hat sich herausgestellt: Der Erfolg macht die Kinder selbstbewusst und nicht umgekehrt.weiterlesen
Schlafmangel kontraproduktiv für Lernerfolg
Schulprobleme durch gestörten Rhythmus
- Geregelter Zeitplan wichtig
Schüler, die ihren Schlaf opfern, um bessere Erfolge beim Lernen zu erzielen, neigen am darauffolgenden Tag zu schulischen Problemen. Da dieses Verhalten in den letzten Schuljahren immer mehr zunimmt, kommt es zu einem gestörten Schlafrhythmus. Zu diesem Schluss kommt eine Langzeitstudie der University of California hervor, die sich auf Schüler unterschiedlicher Jahrgänge, die nicht ausreichend schlafen, fokussiert hat.weiterlesen
Zeit mit den Eltern tut pubertierenden Teenies gut
Als Jugendlicher viel Zeit mit den Eltern verbringen? Uncool und langweilig, finden viele Teenager. US-Forscher fanden heraus: Die gemeinsame Zeit tut den Heranwachsenden richtig gut.Pubertierende Teenies verbringen nach einer US-Studie mehr Zeit mit Ihren Eltern als gedacht - und dies macht sie sozialer und selbstbewusster. Darüber berichten Forscher der Pennsylvania State University im Fachmagazin «Child Development»weiterlesen
Wenn die Zeit rast:
ADHS-Kinder nehmen Zeit anders wahr
Kinder und Jugendliche, die unter dem Aufmerksamkeits-Defizit-Hyperaktivitäts-Syndrom (ADHS) leiden, haben offenbar eine veränderte Wahrnehmung der Zeit: Wenn Kinder mit ADHS die Dauer von Zeitspannen beurteilen sollten, erlebten sie gleiche Zeitdauern als wesentlich länger als andere Kinder. Dies haben Prof. Dr. Helmut Prior vom Institut für Psychologie der Goethe-Universität, Dr. Marco Walg vom LVR-Klinikum der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf und Dr. Johannes Oepen vom Viktoriastift in Bad Kreuznach zeigen können.weiterlesen
Probleme der Jugend
Jugendliche sind geprägt von Computerwelten, gestressten Familien und ungesundem Lebensstil, so das Fazit der Eröffnung in AlpbachAlpbach - Die moderne Gesellschaft befindet sich in einem rasanten Wandel. Kinder- und Jugendgesundheit kommen da mitunter nicht wirklich mit. Zwischen Computer- und Tab-Welt, gestressten Familien und ungesundem Lebensstil machen sich für Heranwachsende Risiken breit, welche die Zukunft der Gesellschaft bestimmen werdenweiterlesen

Kinder: Schnarchen kann Verhalten stören
Unterbrochener Schlaf verschlechtert Aufmerksamkeit und Leistung
Hyperaktivität, Depression und Unaufmerksamkeit stehen bei Kleinkindern oft in Zusammenhang mit längerem lauten Schnarchen. Das berichten US-Forscher im renommierten Fachjournal "Pediatrics". "Schnarchen ist nicht niedlich, sondern kann Signal nächtlicher Atmungsprobleme sein, die leicht behandelbar sind. Wird es übersehen, können sich Verhaltensprobleme verschlimmern", sagt Studienautor Dean Beebe vom Cincinnati Children's Hospitalweiterlesen
Psychisch kranke Eltern
Stimmen, die nur die Mutter hört
Die Kinder psychisch gestörter Eltern leiden häufig mit – und haben ein erhöhtes Risiko, selbst krank zu werden.weiterlesen
Schulschwänzer Schulphobie:
Wenn Schule krank macht
Fernbleiben vom Unterricht kann verschiedene Ursachen haben. Prof. Michael Schulte-Markwort behandelt Schulphobie in Hamburg. Die Zahl der Schulschwänzer in Hamburg steigt. Im ersten Quartal 2012 gab es 416 Fälle von Schulpflichtverletzungen in der Hansestadt. Wenn Kinder nicht zur Schule gehen, sprechen Wissenschaftler von "Schulabsentismus". Mit dem Begriff werden jedoch nicht nur diejenigen erfasst, die keine Lust auf Schule haben. Sondern auch diejenigen, die durch Schule oder Elternhaus krank werden. Das Abendblatt sprach mit Prof. Michael Schulte-Markwort, Direktor der Klinik für Kinder- und Jugendpsychiatrie und -psychosomatik am UKE und Altonaer Kinderkrankenhaus.weiterlesen

Armutsforschung Geldsorgen
Sind Mütter, die in Armut leben, wirklich von Angststörungen betroffen - oder handelt es sich um eine Reaktion auf die Lebensbedingungen? Eine amerikanische Studie sorgt für Debatten.weiterlesen

Wenn Kinder Bauchschmerzen haben
Immer wieder hat Schülerin Conny Bauchschmerzen. Und damit ist sie nicht allein, wie Prof. Burkhard Brosig, Leiter der Familienambulanz der Kinderklinik Gießen und Lehranalytiker am hiesigen Institut für Psychoanalyse und Psychotherapie, verdeutlicht. Laut „Studie zur Gesundheit von Kindern und Jugendlichen in Deutschland (KiGGS)“ des Robert-Koch-Instituts leiden mittlerweile rund 25 Prozent aller Kinder unter regelmäßigen Schmerzen, etwa ein Drittel klage darüber hinaus über häufige Beschwerden. Was sind die Ursachen?weiterlesen
Kinder stehen unter Druck
Leistungsanforderungen und instabile Familien als Gründe psychischer Erkrankungen. Warum gelten immer mehr Kinder und Jugendliche als psychisch krank? Werden entsprechende Diagnosen heutzutage einfach nur schneller gestellt – oder führen veränderte gesellschaftliche Lebensbedingungen zur Zunahme psychischer Krankheiten? Über diese Fragen sprachen wir mit Professor Marcel Romanos, dem neuen Leiter der Kinder- und Jugendpsychiatrie am Uniklinikum Würzburg.weiterlesen
Intellektuelle Kompetenzen werden stärker von Eltern auf ihre Kinder übertragen als Persönlichkeitseigenschaften.
Je älter die Kinder werden, umso mehr nähert sich ihre intellektuelle Leistungsfähigkeit derjenigen ihrer Eltern an. Unterschiede in der sozialen Mobilität, also dem sozialen und wirtschaftlichen Auf- oder Abstieg von Kindern gegenüber ihren Eltern, kann die Weitergabe von Fähigkeiten von einer Generation an die nächste aber nicht erklären, wie ein Ländervergleich zeigt. Dies deutet darauf hin, dass die Sozialstruktur einer Gesellschaft für das Ausmaß der intergenerationalen sozialen Durchlässigkeit verantwortlich ist. Zu diesen Ergebnissen kommt eine Studie des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW Berlin)weiterlesen
Cyberbullying bei Schülerinnen und Schülern
Der Bericht fasst ausgewählte Ergebnisse einer Studie zusammen, die zwischen Februar und Juli 2011 als Online-Befragung in Deutschland lebender Schülerinnen und Schüler durchgeführt wurde. In diesem Zeitraum haben insgesamt 2426 Personen den Fragebogen beendet. Nach der Datenbereinigung verblieben die Fälle von 1881 11- bis 24-jährigen Schülerinnen und Schülern der Sekundarstufen I und II im Datensatz.weiterlesen
Von Zappelkindern und Traumtänzern: ADHS
Sie zappeln oder träumen, sind abgelenkt, unkonzentriert und extrem vergesslich. Ihre Eltern bringen sie oft zur Verzweiflung, ihre Lehrer immer wieder an die Grenzen: Kinder mit ADHS. Das Kürzel steht für Aufmerksamkeitsdefizit-Hyperaktivitäts-Störung. Drei bis sieben Prozent aller Kinder im Schulalter leiden an dieser Störung; das sind circa 500.000 Kinder und Jugendliche im Alter zwischen sechs und 18 Jahren in Deutschland.weiterlesen

Belastung für die Psyche
Quälende Sehnsucht nach einem Kind
Ungewollte Kinderlosigkeit kann psychisch krank machen: Frauen, die entgegen ihrem Wunsch nicht schwanger werden, haben ein erhöhtes Risiko für Schizophrenie, Essstörung und Suchterkrankungen.weiterlesen
Größere Plazenta, auffälligeres Verhalten
Wie sich ein Kind im Leben macht, hängt auch von den Bedingungen im Mutterleib ab. Eine verblüffende neue Facette dieser frühen Prägung haben englische und finnische Medizinerinnen entdeckt. Je größer die Plazenta bei der Geburt ist, desto eher fällt das Kind später durch Konzentrationsprobleme, Hyperaktivität und andere Verhaltensstörungen auf.weiterlesen
Was Kinder brauchen - Interview mit Dr. Albert Wunsch
Herr Dr. Wunsch, welche Ausgangsbasis hatten Ihre Ausführungen ihres Beitrags „Verwöhnung als Allround-Killer von Selbstkompetenz“? Dr. Albert Wunsch: Jede Gesellschaftsform hat ihre eigenen Erziehungs-Leitlinien. Da sich das Leben in einer Spaß- und Konsumgesellschaft an der leicht erreichbaren Annehmlichkeit bzw. einer ‚jetzt und sofort’ Mentalität orientiert, wirkt sich dies auch auf den Umgang mit Kindern aus. In dem Leitsatz: ‚Lernen muss Spaß machen’ präsentiert sich die Handlungsmaxime einer Spaßpädagogik. ‚Locker und leicht’, ‚Genuss pur’, ‘trendy sein’ und ‚Mithalten’ heißt diese Lebensmaxime. In der Folge wird zu häufig ein verwöhnender Umgang zwischen Inkonsequenz und Überbehütung deutlich.weiterlesen

Depressionen und Schlafstörungen:
Immer mehr Mütter sind krank
Sie sind Managerinnen für alles und sollen dabei stets gute Laune haben. Doch immer mehr Mütter sind von Zeitdruck und Doppelbelastung erschöpft und überfordert . Die psychischen Erkrankungen nehmen zu, teilt das Müttergenesungswerk mit. Für eine Kur aber müssen die Frauen oft hart kämpfen.Erschöpfung, Depressionen, Schlafstörungen - immer mehr Mütter in Deutschland sind psychisch krank. Die Zahl sei in den vergangenen acht Jahren um rund ein Drittel gestiegenweiterlesen
Eine Portion Motivation
Sie sitzen im selben Boot: Eltern und Lehrer, die nicht wissen, wie sie Kinder motivieren können. Hirnforscher Joachim Bauer ist dem Geheimnis des guten Erziehers auf der Spur. Unsere Kinder brauchen Eltern und Lehrer, die ihnen zeigen, wo ihre verborgenen Talente stecken. „Ich weiß nicht mehr, was ich tun soll, mein Kind ist für nichts zu motivieren“ – diesen Satz hört der deutsche Arzt und Hirnforscher Joachim Bauer von Eltern nur allzu oft. Auch Lehrer stehen häufig vor einem Rätsel, wenn sie ihre Schüler für den Unterricht nicht mehr begeistern können. Die Frage, die sich sowohl Eltern als auch Lehrer dann stellen, ist: „Was mache ich falsch?“. Die Antwort von Bauer ist simpel, aber von großer Bedeutung. „Der größte Ansporn für Kinder, Leistung zu zeigen, ist die Beachtung und Zuwendung ihrer Lehrer und Eltern. Es gibt keine Motivation ohne Beziehung.“weiterlesen
Gewalt in der Kindererziehung: Als Kind versohlt, als Erwachsener psychisch krank
Ob Ohrfeige oder Klaps auf den Po: Fast die Hälfte der Eltern geben an, dass ihnen schon mal die Hand ausrutscht. Eine Ohrfeige hat noch niemandem geschadet: Wer kennt ihn nicht, diesen schlichten Grundsatz der Kindererziehung. Selbst heute beherzigen ihn manche Eltern und riskieren damit langfristig die psychische Gesundheit ihrer Kinder.weiterlesen
Mobbing – was Psychologen raten
Wenn Schüler ihre Mitschüler fertigmachen und Eltern oder Lehrer nicht mehr weiterwissen, hilft der Psychologische Dienst. Wir sprachen mit dem Leiter Thomas Aigner und seiner Kollegin Melanie Neubauer über ein verstörendes Phänomen an unseren Schulen.weiterlesen
Erziehung: Eltern haben eine falsche Sicht auf die Dinge
Tausendmal gesagt, tausendmal hat es nichts genützt. Macht es Sinn, auf ein Kind einzureden, das mit leerem Blick durch einen hindurchschaut? Psychologin Silke Rieckenberg erklärt, wie Eltern ihr Ziel ohne ständiges Schimpfen erreichen - und endlich wieder Gehör bei Kleinkindern und auch Jugendlichen finden.weiterlesen

ADHS: Wann ist ein Kind normal?
Ist die Zahl verhaltensauffälliger Kinder wirklich so stark gestiegen oder sind Eltern heutzutage nur empfindlicher? Fakt ist: 30 Prozent mehr Kinder als noch vor fünf Jahren bekommen Psychopharmaka.weiterlesen
Zu viel Stress und Technik im Kinderzimmer
Schlafmangel gilt als Ursache für verschiedene Gesundheitsdefizite wie ein geschwächtes Immunsystem, Konzentrationsschwierigkeiten oder auch Stimmungsschwankungen. Entsprechende Untersuchungen unterstützen die Annahme, dass Schlaf dem Aufbau des Körpers und der Wiederherstellung der geistigen Leistungsfähigkeit und des seelischen Gleichgewichts dient. Besonderes Augenmerk der Medizin galt deshalb immer dem heranwachsenden Menschen, der sich in einer Phase des Wachstums und Lernens befindet.weiterlesen
Psychische Erkrankungen
Wenn Kinder zu Eltern werden
Drei bis vier Millionen Mädchen und Jungen leben in Deutschland bei psychisch kranken Eltern. Frederike und Meike sind zwei von ihnen. Sie versuchen, die Aufgaben ihrer Mütter zu übernehmen, so gut es geht - und opfern dabei ihre Kindheit.weiterlesen

Finanzielle Alleingänge Sprengstoff für Beziehungen
Klassische Rollenverteilung der Geschlechter kaum mehr erkennbar
71 Prozent der Paare in Deutschland streiten sich, sobald einer der Partner ohne Rücksprache Geld ausgibt. Das hat eine repräsentative Umfrage der Gesellschaft für Konsumgüterforschung im Auftrag des Versicherungsdienstleisters Asstel ergeben. Bereits 20 Prozent der Paare zoffen sich bei Beträgen zwischen 101 bis 250 Euro, bei eigenmächtigen Ausgaben bis 1.000 Euro hängt der Haussegen dann schon bei 55 Prozent der Befragten schief. Steigt die Ausgabenhöhe weiter an, wächst auch das Streitpotenzial."Der finanzielle Alleingang wird dann oft als Fremdgehen empfunden, teilweise ist auch Eifersucht im Spiel, weil sich der Partner etwas gönnt, wobei der andere vielleicht versucht das Geld zusammenzuhalten"weiterlesen
Warum Rituale für Familien enorm wichtig sind
Rituale schweißen die Familie emotional zusammen: Vor allem für Kinder sind sie wichtig, da sie Orientierung und Sicherheit stiften. Das funktioniert aber nur, wenn sie nicht zur Pflichtübung werden.weiterlesen

Eltern auf schlechtes Zeugnis vorbereiten
Vor dem Start in die Ferien steht noch die Zeugnisvergabe an. Gibt es in ein paar Fächern schlechte Noten, sollten Jugendliche ihre Eltern am besten darauf vorbereiten. Denn wenn das Zeugnis erst einmal auf dem Tisch liegt, bietet sich meist keine ruhige Situation mehr. "Dann sehen Eltern die schlechten Noten geballt. Der Ärger wird nur noch größer, wenn man ihn aufschiebt"weiterlesen
Fundamentales Vertrauen
Der Münchner Psychotherapeut Karl Heinz Brisch hilft Eltern, eine sichere Bindung zu ihren Kleinkindern aufzubauen. Es lacht und gluckst im Versuchsraum. Eine Mutter wickelt ihr Baby. Sie singt und flirtet mit ihrem Sohn. »Bist du glücklich, mein Kleiner?«, fragt sie und kitzelt ihn am Bauchnabel.weiterlesen
Paul hat Probleme: Hilfe für Kinder und Jugendliche mit depressiven Störungen
Was sind depressive Störungen im Kindes- und Jugendalter? Depressive Störungen zählen zu den psychiatrischen Erkrankungen, die dadurch gekennzeichnet sind, das sie anhaltend (länger als zwei Wochen), an den meisten Tagen und die meiste Zeit des Tages vorliegen. Sie beginnen früh, bereits im Kindergarten treten depressive Symptome auf. Das Bild der Erkrankung wandelt sich mit dem Alter:weiterlesen
Wie erzieht man heute ein Mädchen?
Nur Hausfrau und Mutter - diese Frauenrolle ist heute ein Auslaufmodell. Aber was bedeutet das für die Erziehung? Sollten Mütter sich sorgen, wenn ihre Tochter nur rosa Kleidchen mag und mit Puppen spielen will? Eine Expertin gibt Antworten.weiterlesen
Kinder brauchen Natur!
Kinder sollen in den Matsch und raus auf Straßen, Höfen, Wiesen und in die Wälder. Eingezäunt und überbehütet verlieren sie den Kontakt zu ihrer natürlichen Umwelt und müssen schon im jüngsten Alter die Dramen der Erwachsenengeneration am eigenen Leib miterleiden: Sie werden dicker, gestresster und einsamer.weiterlesen
Prof Dr Dr Manfred Spitzer
TV macht dumm, dick und gewalttätig
Institut für angewande Kindermedienforschung: Manfred Spitzer: Fernsehen macht dick, dumm, gewalttätig
weiterlesenMütter übertragen Ängste oft auf ihre Kinder
Die erste und intensivste Beziehung des Kindes nennen wir Primärbeziehung. In unserer Gesellschaftsform besteht die Primärbeziehung vorwiegend zwischen Mutter und Kind. Deshalb häufen sich die Angstübertragungen durch die Mutter. Denn Kinder sind besonders empfänglich für übertragene Ängste. Sie können sich kaum wehren dagegen, vor allem wenn diese Ängste von einer von ihnen geliebten und ihnen nahestehenden Person ausgehen. Gibt es in einer Primärbeziehung Gewaltanwendung oder Irritationen, beeinflusst das später stark. Was man an die nächste Generation weitergibt, ist immer etwas, was man in der eigenen Kindheit in einer Beziehungsstruktur selbst erlebt hat.weiterlesen

Angststörungen bei Kindern oft übersehen Angsttherapie befähigt Kinder, Bedrohungen selbst zu überwinden
Kinder mit Angststörungen werden viel zu selten behandelt. Daten, die dies für Dänemark behaupten, liefern Forscher der Universität Kopenhagen. Bei bloß 5,7 Prozent der dänischen Kinder von sieben bis 17 Jahren wurden zwischen 2004 und 2007 Trennungsängste, einfache Phobien oder soziale Phobien diagnostiziert. Schätzungen aus anderen westlichen Ländern sprechen jedoch von einer Dunkelziffer zwischen 27 und 45 Prozent. "Die Angststörung ist eine häufige Erkrankung bei Kindern", betont Studienautorin Barbara Hoff Esbjörn.weiterlesen
Kindererziehung: Ein Recht auf Schrammen
Kinder müssen spielen, toben, Wagnisse eingehen - und sich manchmal blaue Flecken holen. Nur so können sie sich psychisch und körperlich gesund entwickeln. Deshalb sollten Eltern ihre Kinder nicht in Watte packen. Im Spiel mit Wagnis und selbst gewähltem Risiko, erklären Entwicklungsforscher, loten Kinder Grenzen aus, um Schritt für Schritt darüber hinauszuwachsen; so besiegen sie ihre kleinen und großen Ängste. So entwickeln sie Vertrauen in die eigenen Fähigkeiten. So lernen sie, sich geschickt zu bewegen, sich nicht zu verletzen, Situationen richtig einzuschätzen. So gewinnen sie Sicherheit fürs ganze Leben.weiterlesen

Interview mit Berliner Schulpsychologen
"Suizid ist eine ganz diffizile Sache"
Angriffe mit Scheren in der ersten Klasse, Fußtritte gegen LehrerInnen, Mobbing: Ein Schulpsychologe berichtet von seinem Arbeitsalltagweiterlesen

Kinder psychisch kranker Eltern
Ein bisschen Alltag für Anna
Sie kümmern sich um die Mutter oder kochen für die kleine Schwester: Kinder, deren Eltern psychisch krank sind, übernehmen viel zu früh Verantwortung. Die Folgen sind fatal. Ein Münchner Projekt hilft ihnen, endlich Kind zu sein. Wenn Eltern psychisch erkranken, ist meist niemand da, der auf die Bedürfnisse der Kinder eingeht, sie bleiben sich weitgehend selbst überlassen. Nach Schätzungen vom Jugendamt sind in München 2500 Kinder betroffen. Die Folgen: Sie lernen nicht, Bindungen aufzubauen, sie übernehmen viel zu früh Verantwortung, kümmern sich um die Mutter oder kochen für die kleine Schwester. Manchmal bekommen sie Schuldgefühle oder werden gar selbst psychisch krank.weiterlesen

Mehr Freud als Leid: Kinder machen doch glücklich
Auch in schlaflosen Nächten und chaotischen Kinderzimmern gilt: Im Grunde sind Eltern glücklicher als kinderlose Paare. Dies berichten Psychologen aus den USA und Kanada, die näher untersuchen wollten, weshalb frühere Studien das Fazit „Kinder machen unglücklich“ vermeldet hatten. Das Team kam jetzt in drei detaillierten Untersuchungen zum gegenteiligen Ergebnis. Mit Kindern erleben Paare in der westlichen Welt trotz größerer Verantwortung mehr Glück und Zufriedenheit und sehen einen größeren Sinn im Leben als ohne Kinder. Das gilt besonders für Männer, wie die Forscher im Fachblatt „Psychological Science“ schreiben, sowie bei älteren und bei verheirateten Paaren.weiterlesen
Psychokrieg im Netz
"Geh doch sterben, du scheiß Opfer"
Beschimpft, beleidigt, tyrannisiert: Jedes dritte Kind wurde schon im Internet gemobbt. Nun alarmiert eine Studie: Die Betroffenen haben auch ein höheres Risiko, Opfer von sexuellen Übergriffen zu werden.weiterlesen

Das Drama des vernachlässigten Kindes
Vernachlässigung von Kindern reicht von unzureichender Ernährung bis zu völliger Ignoranz gegenüber ihrem Bedürfnis nach Zuwendung. Die Zahl vernachlässigter Kinder steigt, die Jugendämter versuchen mit Elterntraining gegenzusteuern.weiterlesen

Die verlassenen Väter
Am heutigen Vatertag leiden besonders viele Männer. Denn 85 Prozent der Scheidungskinder leben bei ihrer Mutter. Viele sehen ihren Papa nur selten oder gar nicht. Das verkraften Männer häufig nur schwer. Die Folgen sind oftmals Depression oder Alkoholsucht.weiterlesen
Probleme im Schulalltag
„Wir erziehen eine unmündige Generation“
Josef Kraus ist Vorsitzender des Lehrerverbands und Leiter eines Gymnasiums: Welche Gruppe macht den Schulalltag am schwierigsten: Lehrer, Schüler oder gar Eltern? Es gibt in allen drei Gruppen nicht nur Pflegeleichte. Am schwierigsten sind zwei Gruppen von Eltern. Sie machen im Durchschnitt 20 Prozent der Elternschaft aus und kosten uns Lehrer 80 Prozent unserer Energie. Schwierig sind zum einen Eltern, die sich aus der Erziehung völlig davonstehlen. Zum zweiten sind es Eltern, die maßlos übererziehen. Unter dem Motto „Nur das Beste für mein Kind“ nehmen sie die Kinder so in Beschlag, dass sie mir wie gefesselt vorkommen.weiterlesen
Ängstliche Eltern engen Kinder in Entwicklung ein
Fahrradhelm, Kantenschutz und Anschnallpflicht - wenn es um ihr Kind geht, sind die meisten Eltern Angsthasen. Und vergessen, dass sie ihre eigene Kindheit gut ohne Sicherheitsmaßnahmen überlebt haben.weiterlesen

Jungen fehlen männliche Rollenvorbilder
Zum einen vermittelt die Gesellschaft Bilder und Vorstellungen von Männlichkeit, die sehr gefühlsfern sind. Zweitens werden Emotionen bei Jungen nicht in dem Maß gespiegelt wie bei Mädchen. Eltern reagieren bei Jungen zwar auch auf die positiven Gefühle wie Zuneigung oder Freude, aber nicht auf die negativen wie Ärger, Trauer oder Angst. Diese werden eher ignoriert, verneint oder gar sanktioniert. Drittens fehlen männliche Rollenvorbilder.weiterlesen
Robert Betz
- Die Mutter deiner Kindheit
Umgang mit ADHS Therapien
- mit und ohne Medikamenten
Entscheidend für den Verlauf von ADHS ist eine erfolgreiche Therapie.Zunehmend liegt der Schwerpunkt bei der Familienberatung und Verhaltenstherapie. Ganz ohne Medikamente geht es meist trotzdem nicht. Doch die Tabletten werden immer öfter verschrieben - und immer leichtfertiger.weiterlesen

Immer mehr Jugendliche leiden unter psychischen Erkrankungen "PISA" und "Patchwork"
Warum ein junger Mensch psychisch krank wird, habe immer mehrere Gründe. Vererbung spiele eine Rolle, familiäre Konflikte, geringes Selbstvertrauen, bei Magersucht zum Beispiel auch hoher Perfektionismus. Dazu kämen gesellschaftliche Faktoren, die Voderholzer mit ",PISA' und ,Patchwork'" zusammenfasst.weiterlesen
Bettina Wegner - Kinder
(Sind so kleine Hände)(Lied)(1978)
Jugendliche wollen verstanden werden
Suizid ist bei jungen Menschen die zweithäufigste Todesursache nach Unfällen. Trotzdem ist Suizid ein großes Tabu.Man weiß wenig und hat Angst, falsch zu reagieren. Wenn Jugendliche sich zurückziehen, wenn die Noten schlecht werden, wenn sie anfangen, ihre CDs zu verschenken, das alles können Anzeichen für Suizidgedanken sein. „Eltern reagieren oft zu technisch“, hat Professor Armin Schmidtke beobachtet. Wenn die Noten schlecht sind, bieten sie Nachhilfestunden an.weiterlesen

„Ich konnte meinen Sohn nicht küssen“
Ein noch immer oft unterschätztes Phänomen: Mütter, die ihr Neugeborenes nicht lieben. Tatsächlich handelt es sich aber um eine psychische Störung Die postpartale Depression setzt teilweise schon während der Schwangerschaft ein.weiterlesen
Emotionale Bindung schafft schlaue Kinder
Eltern und Kinder müssen sich aufeinander einspielen. So wächst ein Wir-Gefühl, das alle glücklich macht. Und eine sichere emotionale Bindung beeinflusst die geistige Entwicklung unserer Kinder positiv. Die Welt entdecken und verstehen, worauf es im Leben ankommt – das lernen Kinder von und mit seinen engsten Bezugspersonen. Sie sind seine Vorbilder und Trainingspartner.weiterlesen

Schreien, Aufessen, Spielzeug
Die fünf gängigsten Mythen der Kindererziehung
Um Kids auf einen mutmaßlich guten Weg zu bringen, wiederholen vermeintliche Ratgeber seit Jahren die immer gleichen Parolen. Sätze wie „man muss Kinder in ihre Schranken weisen“ oder „Kids brauchen Disziplin“, sind dabei an der Tagesordnung. Moderne Forschungsergebnisse aus Psychologie und Hirnforschung werden dagegen meist ignoriert.weiterlesen

ADHS - "Die Eltern sind nicht schuld"
st ADHS nur eine erfundene Krankheit? Von wegen, sagt die ehemalige Familienministerin Renate Schmidt. Bei einer Veranstaltung mit ihr forderten Experten, Kinder mit ADHS nicht zu Außenseitern werden zu lassen.weiterlesen

Schule produziert lustlose Pflichterfüller
Gerald Hüther: Die Hirnforschung kann inzwischen zeigen, dass sich im Hirn nur dann etwas ändert, wenn es unter die Haut geht. Das Hirn ist kein Muskel, den man trainieren kann, indem man viel übt. Im Hirn passiert immer erst dann etwas, wenn derjenige, der lernt, das für sich selbst als wichtig beurteilt. Denn nur dann lässt man sich davon berühren, dann gehen die emotionalen Zentren an. Und immer dann, wenn im Hirn diese emotionalen Zentren aktiviert werden, wird eine Art Dünger ausgeschüttet.weiterlesen

Psychische Folgen von Mobbing
Ritzen gegen den Schmerz
Manche Kinder entwickeln aufgrund von Hänseleien oder Ausgrenzung eine so kritische Sich auf sich selbst, dass sie sich mit Gewalt gegen den eigenen Körper bestrafen. Junge Mobbingopfer verletzen sich häufiger selbst als Kinder, die keiner Schikane ausgesetzt sind.weiterlesen
Baby Blues: auch Väter leiden nach der Geburt von Babys
Fast jeder zehnte Vater ist nach der Geburt eines Kindes australischen Forschern zufolge im Stress, voller Sorgen und sieht oft das Ende des Tunnels nicht mehr. Die Symptome sind ganz ähnlich wie bei der Wochenbettdepression junger Mütter.weiterlesen

Kindergarten entscheidet über Deutschlands Zukunft
Kinder lernen gerne und schnell. Weil aber schon in den ersten Lebensjahren die Weichen falsch gestellt werden, bleiben Kapazitäten auf Lebzeiten ungenutzt. Wer verantwortet eine solche Politik? Bildung ist Deutschlands bedeutendste Ressource. Sie entscheidet über unsere künftige Position und damit unseren Wohlstand in einer sich immer rasanter verändernden Welt. Spätestens seit den ersten Pisa-Veröffentlichungen wissen wir jedoch, dass es um das deutsche Bildungssystem nicht zum Besten bestellt ist. Inzwischen eilt uns die Welt davon, weil seither zu wenig auf diesem Gebiet geschehen ist.weiterlesen

Hirnforscher möchte Lehrer-Ausbildung ändern
"Jedes Kind ist hochbegabt"
"Wir haben uns geirrt", sagt der deutsche Neurobiologe Gerald Hüther. Nicht Gene entscheiden bei Kindern über Intelligenz, Dummheit oder Faulheit - sondern welche Möglichkeiten aus dem "riesigen Überschuss an Vernetzungsoptionen im Gehirn" durch Erwachsene bedient werden."Jedes Kind ist im Grunde genommen hochbegabt", sagt der Hirnforscher von der Universität Göttingen im Gespräch mit der APA, "jedes auf seine Weise talentiert. Und die einzigen, die blöd sind, sind wirweiterlesen
Postpartale Depressionen erkennen und schnell behandeln
Zehn bis 15 Prozent der jungen Mütter entwickeln nach der Geburt eine postpartale Depression. Wirksam dagegen vorgegangen werden kann mit einer Psychotherapie und gegebenenfalls medikamentöser Begleitung. Darauf wies die Deutsche PsychotherapeutenVereinigung (DPTV) in Berlin hin. „Das Krankheitsbild wird oft unterschätzt, ist aber für die Frauen und ihre Familien sehr belastend und kann zu dramatischen Folgen führen“, sagte der Bundesvorsitzende und Psychologische Psychotherapeut, Dieter Best. Neben schweren Depressionen, könne es zu Impulsen kommen, dem Kind etwas anzutun bis hin zu Psychosen, die einen Klinikaufenthalt notwendig machten. Die Ursachen seien nicht konsistent.weiterlesen
Misshandlungen und Mobbing
Wie Traumata das Altern beschleunigen
Schreckliche Erfahrungen und andauernder Stress hinterlassen Spuren im Erbgut, das zeigt eine Untersuchung bei fünf- und zehnjährigen Kindern. Hatten die Kleinen Schlimmes erlebt, alterten ihre Zellen deutlich schneller. Traumatische Erfahrungen in der Kindheit gehen buchstäblich unter die Hautweiterlesen

Eingesperrt im Gefängnis des Schweigens
Manche Kinder kennen keinen anderen Ausweg aus ihren Ängsten: Beim sogenannten selektiven Mutismus hören sie einfach auf zu sprechen. Besonders häufig verschlägt es ihnen in Kindergärten und Schulen die Sprache. Kinder richten sich in Schweigerolle einIm Laufe der Jahre richten es sich die Kinder in ihrem Umfeld oft hervorragend mit ihrer Schweigerolle ein. Sie zupfen die Eltern am Ärmel und flüstern ihnen etwas ins Ohr, wenn sie im Geschäft etwas haben möchten. Sie warten, bis die aufmerksame Erzieherin errät, dass sie auf Toilette müssen. Sie finden in jeder Gruppe rücksichtsvolle Kinder, die sie mitspielen lassen und vor den kritischen Blicken anderer Kinder schützen.weiterlesen

Gene spielen bei Ehekrach mit
Gefühlsblindheit und Empathie biologisch grundgelegt
Wie Ehepartner miteinander streiten und auf Gefühle des anderen reagieren, wird in gewissem Ausmaß von den Genen mitbestimmt. Das berichten Psychologen der Universtiät Freiburg der University of California und der Ohio State University in der Fachzeitschrift "Emotion". "Stabile, genetische Grundlagen steuern die Bedürfnisse und Präferenzen mit, die Menschen in einer Partnerschaft haben"weiterlesen
Medienhelden gegen Cyber-Mobbing Programm für Schüler zeigt Wirkung
„Wir müssten bereits im Kindergarten anfangen, Kinder im Umgang mit sozialen Medien zu schulen“, sagt Catarina Katzer. Die promovierte Psychologin macht darauf aufmerksam, dass viele Kinder schon in diesem Alter Kompetenzen in der Bedienung mobiler Geräte besäßen. „Viele wissen allerdings nicht, dass das, was einmal im Netz steht, dort auch bleibt“, sagt Katzer. Zu den Unterstützern des Programms „Medienhelden“ gehört neben dem Verein Weißer Ring, der sich für Opfer von Kriminalität einsetzt, auch die Website klicksafe.de, eine Initiative der Europäischen Union für mehr Sicherheit im Internet. Birgit Kimmel von klicksafe.de berichtet von Eltern, die häufig nicht wüssten, ob ihre Kinder Opfer von Cybermobbing seien oder Täter.weiterlesen
Jungen und Mädchen entwickeln ihre Eigenständigkeit mit unterschiedlicher Intensität und Geschwindigkeit.
Für Mädchen wie Jungen beginnt die Orientierungsphase Jugend gleichermaßen früher und hält länger an als noch vor 20 Jahren. Zudem entwickeln Jungen und Mädchen ihre Eigenständigkeit mit unterschiedlicher Intensität und Geschwindigkeit. Dies ist das Fazit einer DJI-Studie, in der Verselbstständigungsprozesse junger Menschen im Alter von 13 bis 32 Jahren untersucht wurden. Auswertungsbasis waren vornehmlich Daten des im Jahr 2009 erhobenen DJI-Surveys AID:A „Aufwachsen in Deutschland: Alltagswelten“. Die Analysen der Antworten der befragten jungen Frauen und Männer belegen, dass junge Frauen gegenüber ihren männlichen Altersgenossen früher den Weg in die Eigenständigkeit suchen.weiterlesen
Gutes Verhältnis zwischen jungen Erwachsenen und ihren Eltern
Nicht Konflikte und Spannungen dominieren heutzutage die Beziehungen zwischen jungen Erwachsenen und ihren Eltern, sondern familiärer Zusammenhalt und gegenseitige Unterstützung. Über 80 Prozent der nicht mehr zu Hause lebenden Kinder haben mindestens einmal in der Woche Kontakt zu ihrer Mutter und mehr als zwei Drittel der jungen Erwachsenen geben eine enge Verbundenheit zu ihren Eltern an.weiterlesen
Das ganz besondere Versteckspiel zu Ostern
Das Spiel ist eng verknüpft mit der geistigen Entwicklung von Kindern. Darin sind sich Psychologen, Pädagogen und Philosophen einig. Dazu gehört auch, Kinder an Dinge glauben zu lassen, die nicht existieren. Bei den Mythen um den Osterhasen und den Weihnachtsmann dürfen Psychologen zufolge die Eltern so lange mitspielen, solange die Kinder daran glauben wollen.weiterlesen

Gute Schläge gibt es nicht
Viele Eltern schlagen ihre Kinder, weil sie überfordert sind. Die Psychologin Sabine Pankofer rät zu klaren Prinzipien – warnt aber vor ideologisch überhöhten Idealen. Eine Befragung ergab, dass 40 Prozent der Eltern ihre Kinder ab und zu mal schlagen – es geht weniger um brutale Misshandlung, sondern um den berühmten Klaps auf den Po oder um Ohrfeigen.weiterlesen
Sonntags immer zu Papa: Klare Regeln nach Trennung sinnvoll
Auch wenn die Versuchung groß sein sollte: Niemals sollte gegenüber dem Kind etwas Negatives über den Ex-Partner gesagt werden. Dies ist für die Kinder extrem belastend, es stürzt sie in einen Loyalitätskonflikt und kann zu schweren psychischen Erkrankungen führen. „Die Eltern müssen sich klarmachen, was sie ihrem Kind damit antun“, sagt Prof. Gerd Schulte-Körne, Direktor der Klinik für Kinder-und Jugendpsychiatrie am Klinikum der Ludwig-Maximilians-Universität München.weiterlesen
Richtig spielen will gelernt sein – Mit Spielzeug die kindliche Entwicklung unterstützen
„Nicht jedes Kind kann automatisch spielen“, erklärt Dr. Armin Krenz, Wissenschaftsdozent am Institut für angewandte Psychologie und Pädagogik (IFAP) in Kiel. „Angeboren ist nur die Neugierde. Die Fähigkeit zu spielen muss hingegen erst aufgebaut und weiterentwickelt werden.“ Diese Entwicklung ist wichtig, denn die Spielfähigkeit ist eine Grundvoraussetzung dafür, dass Kinder später in der Schule auch gut lernen können. Beim Spielen lernen Kinder Strategien zu entwickeln und Lösungen zu finden. Sie entwickeln Motivation, Konzentrationsfähigkeit und Lernfreude: Drei Fertigkeiten, die sie in der Schule brauchen, um die ihnen gestellten Aufgaben lösen zu können.weiterlesen
Wenn extreme Schüchternheit das Leben schwer macht
Die soziale Phobie verläuft unbehandelt meist chronisch und hat starke Auswirkungen auf den weiteren Lebensweg: Betroffene Schüler fehlen häufig in der Schule und beteiligen sich nur wenig am Unterricht. In der Folge machen viele einen schlechteren Schulabschluss, als nach ihrem Intellekt zu erwarten wäre. Typisch ist auch, dass sie Berufswünsche aufgeben, wenn Ausbildung, Studium oder Beruf z.B. häufigen Kontakt mit fremden Menschen oder Vorträge mit sich bringen. Zudem tun sich Betroffene schwer beim Aufbau sozialer Beziehungen: Das Ansprechen eines unbekannten Menschen, selbst ein einfaches „Hallo“ können unüberwindliche Hindernisse darstellen. Dies leistet ihrer sozialen Isolation Vorschub.weiterlesen
Schule in psychischen Nöten
Die Prävention und Verringerung vieler Probleme würde in den Augen der Experten gelingen, wenn klinische Psychologen an den Schulen verankert sind. "Psychologen können Risikofaktoren wie verzögerte Entwicklung, Sucht oder Stress frühzeitig sehen und Spätfolgen sowie Entwicklungsprobleme minimieren", betont Verbandspräsidentin Ulla Konrad. Lehrer würden somit entlastet, jedoch auch die Eltern profitieren, da Berufs-, Gesundheits- und Finanzprobleme daheim oft zur Problematik beitragen. "Elterncoaching durch den Schulpsychologen versetzt die Eltern selbst in die Lage, familiäre Probleme und Erziehungsnöte rechtzeitig zu erkennen und konstruktiv zu lösen."weiterlesen
ADHS-Forschung "Eltern wollen Klarheit darüber haben, was mit ihrem Kind los ist"
Wie versuchen Sie in Ihrem Praxisalltag Fehleinschätzungen zu vermeiden? Grundsätzlich muss man sich darüber im Klaren sein: Wir haben keinen gültigen Lackmustest, der zweifelsfreie Urteile zulässt, sondern müssen bei der Diagnose mit Einschätzungen arbeiten. Genau das betonen auch die kanadischen Forscher in der Bewertung ihrer Daten. In meiner Praxis ist es mir wichtig, dass ich die Diagnose ADHS nie vor dem sechsten Lebensjahr stelle. Wenn sich die Eltern früh melden, was zunehmend der Fall ist, machen wir eine Eingangsdiagnostik vor der Einschulung. Der Entwicklungsstand des Kindes wird ermittelt, und wir befragen die Eltern und die Erzieherinnenweiterlesen
ADHS wird zu häufig diagnostiziert
Forscher der RUB und der Universität Basel liefern erstmals verlässliche Daten Repräsentative Befragung von Psychotherapeuten und Psychiatern für Kinder und JugendlicheWas Experten und die Öffentlichkeit schon lange vermuten, belegen Forscher der Ruhr-Universität Bochum und der Universität Basel erstmals mit repräsentativen Daten: ADHS, die Aufmerksamkeitsdefizit- und Hyperaktivitätsstörung, wird zu häufig von Experten diagnostiziert. Psychotherapeuten und Psychiater für Kinder und Jugendliche fällen ihr Urteil offensichtlich eher anhand von Faustregeln, so genannten Heuristiken, statt sich eng an die gültigen Diagnosekriterien zu halten.weiterlesen
Arbeitslosigkeit: Kinder leiden mit Eltern Negative Auswirkungen besonders für Söhne
"Ungefähr 30 Prozent aller Arbeitslosen leiden an psychischen Krankheiten", sagt die Arbeitspsychologin Gisela Mohr von der Universität Leipzig im Interview mit pressetext. Sie vermutet, dass psychische Erkrankungen bei Erwerbslosen oft gar nicht erkannt werden. "Antriebslosigkeit und Depression überschneiden sich zwar in den Symptomen, nicht aber im Krankheitswert. Es besteht die Gefahr, dass psychische Krankheiten nicht identifiziert werden", erläutert die Wissenschafterin. Jobverlust beeinflusst Generationen. Die Auswirkungen von Arbeitslosigkeit, neben dem fehlenden Einkommen vor allem der Verlust des Selbstbewusstseins, treffen aber nicht nur die Betroffenen selbst, sondern auch ihre Kinder.weiterlesen
Gemobbte Kinder stärker suizidgefährdet Risiko laut Studie dreimal so hoch - Opfer greifen öfter zu Drogen
"Ärzte sollten sich bewusst sein, dass es eine Beziehung zwischen Mobbing und Suizid gibt", sagt Studienautor Dieter Wolke in Warwick. Suizidbezogenes Verhalten sei ein ernstes Problem für vorpubertäre Jugendliche. Eine Studie der Ohio State University zeigt auch, dass sich Opfer und Täter in ihrem Verhalten ähneln. Die US-Forscher konnten belegen, dass sowohl geschädigte Jugendliche als auch die "Tyrannen" häufiger zu Zigaretten, Alkohol und Marihuana greifen als unbeteiligte Kinder.weiterlesen
Glaube an den Osterhasen tut dem Kind gut
Dürfen Eltern ihren Kindern ins Gesicht flunkern und ihnen die Mär vom Osterhasen aufbinden? Auf jeden Fall, meinen Psychologen. Mit zu viel erwachsener Vernunft wird man schnell zum Spielverderber. Am 8. April ist es wieder soweit: Ostersonntag wachen Millionen deutscher Kinder auf, um sich erwartungsvoll auf die Suche nach bunten Ostereiern zu machen. „Der Osterhase kommt immer nachts, und wenn wir dann morgens aufwachen, sind im Garten ganz viele Schoko-Eier versteckt, so in den Blumen drin“, freut sich der vierjährige Lennart aus Köln schon. Warum gerade der Hase zum Eierlieferanten wurde, dafür gibt es unterschiedliche Erklärungen. So gilt das sehr fortpflanzungsfreudige Tier etwa als ein Symbol für Fruchtbarkeit, was zur erwachenden Natur passt.weiterlesen

Multitasking fördert soziale Störungen
Videochats können Face-to-Face-Kommunikation nicht ersetzen
Das dauernde Hin- und Herwechseln zwischen verschiedenen digitalen Gerätschaften und Kommunikationsformen erhöht bei Teenagern die Wahrscheinlichkeit, in späterer Folge soziale Störungen zu entwickeln. Dies gilt zumindest für junge Mädchen im Teenageralter, wie aus einer aktuellen Studie der Universität Stanford hervorgeht. weiterlesenDurchatmen, vorlesen: Mitfühlen lässt sich lernen
Empathie ist eine soziale Emotion und damit sehr gut erlernbar. Tipps dafür gibt es jedenfalls genug. Die schlechte Nachricht ist, dass Psychologen derzeit vor einer Krise der Empathie warnen. Die gute Nachricht ist, dass Empathie in erster Linie eine soziale Emotion und daher sehr gut erlernbar und trainierbar ist. Deshalb kann in bester Tradition auch diese Krise als Chance begriffen werden. weiterlesen"Versteckte Sucht"
Generation Facebook zockt, was das Zeug hält
Kinderpsychologe schlägt Alarm: "Glücksspiel wird glorifiziert" - Eltern sind sich Problems nicht bewusstPoker, Blackjack, Roulette und Co. haben schon lange ihr verruchtes Image verloren. Ins Casino zu gehen gilt heute nachgerade als chic. Auch Zocken im Internet ist mehr als salonfähig - vor allem bei Kindern und Jugendlichen. Viele von ihnen spielen nicht zu zum Spaß, sondern um vor ihren Problemen zu fliehen. Sieben von 100 männlichen Heranwachsenden gelten als spielsuchtgefährdet, sagt der kanadische Kinderpsychologe Jeffrey Derevensky. Eltern haben davon meist keine Ahnung - Derevensky spricht von einer "versteckten Abhängigkeit". weiterlesen
Familienklima beeinflusst Internetnutzung Jugendlicher
Eine Studie am Fachbereich Erziehungswissenschaft der Universität Hamburg zeigt Zusammenhänge zwischen übermäßiger Internetnutzung Jugendlicher und der Interaktion in Familien auf. Für die vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) geförderte medienpädagogische Studie „EXIF – Exzessive Internetnutzung in Familien“ wurden Relationen zwischen einer als exzessiv bewerteten Computer- und Internetnutzung von Jugendlichen und der (Medien)Erziehung in den Familien festgestellt. Die Ergebnisse der Studie werden heute auf einem Workshop des Bundesfamilienministeriums in Berlin präsentiert. weiterlesenTelefonieren beruhigt Kinder vor Prüfungen
Stimme der Mutter wirkt besser als Textnachrichten Wenn Mädchen in Stresssituationen die Stimme ihrer Mutter hören, mindert das die Zahl ihrer Stresshormone und Botenstoffe zur Entspannung werden ausgesandt. Erfolgt die mütterliche Unterstützung nur schriftlich - also etwa über SMS oder Chat, verstärkt dies das Wohlbefinden nicht, berichten Forscher der University of Wisconsinweiterlesen
Medien: Was moderne aus unseren Kindern? machen
Fernsehen, Smartphone, Computerspiele: Elektronische Bilder können Quelle von Bildung sein. Allerdings nicht unter allen Umständen. Und nicht für jeden. Vom Fluch und Segen medialen Fortschritts.weiterlesen
Weit verbreitet: Soziale Phobien bei Jugendlichen
Soziale Phobien sind bei Heranwachsenden zwischen 14 und 20 Jahren weit verbreitet. Zu diesem Ergebnis kommt eine repräsentative Studie der Abteilung Klinische Psychologie und Psychotherapie der Goethe-Universität, an der über 600 Jugendliche verschiedener Schulen in Frankfurt und im Landkreis Darmstadt-Dieburg teilnahmen. Sie wurden unter anderem befragt, ob sie Ängste vor Begegnungen mit Menschen und vor Situationen entwickeln, in denen Leistungen von ihnen erwartet werden. Bei 13 Prozent der Befragten fanden die Frankfurter Wissenschaftler Hinweise darauf, dass eine soziale Phobie vorliegt.weiterlesen
Kinder verstehen Gewalt nicht
Ohrfeigen oder ein Klaps auf den Po sind in Deutschland immer noch weit verbreitete Erziehungsmaßnahmen - auch wenn sie längst verboten sind. Für Kinder könnten sie schlimme Auswirkungen nach sich ziehen, erklärt die Psychologin Anette Böttcher aus Wiesbaden. Welche Folgen kann Gewalt für Kinder und Jugendliche haben? Böttcher:"Gewalt ist immer schlimm, weil es mit körperlichen Schmerzen verbunden ist. Das ist auch für Erwachsene nicht schön, aber Kinder können nicht verstehen, warum man ihnen Schmerzen zufügt. Sie sind kognitiv - also vom Kopf her - gar nicht so weit, das nachzuvollziehen. weiterlesenGesundes Altern beginnt im Mutterleib
Jenaer Neurologen untersuchen, wie vorgeburtlicher Stress die Hirnalterung beeinflusst Neurologen des Universitätsklinikums Jena erforschen die Auswirkung mütterlicher Stressfaktoren vor der Geburt auf die Alterung des Gehirns und dessen Anfälligkeit für altersassoziierte Erkrankungen wie Demenz oder Schlaganfall weiterlesen„Da, nimm!
– Warum Kindern das Teilen schwerfällt
Wenn Kinder nicht fair miteinander teilen, liegt das nicht unbedingt an mangelnder Einsicht. Dass Fairness und Großzügigkeit vorteilhaft sein können, verstehen sie bereits früh. Doch wie Forscher des Leipziger Max-Planck-Instituts für Kognitions- und Neurowissenschaften herausgefunden haben, fehlt es ihnen lange an den neuronalen Voraussetzungen, um auch entsprechend handeln zu können weiterlesen
Frauen sollten Hürden kennen
Zum Frauentag werfen wir keine geringere Frage auf als die, worauf es im Leben einer Frau ankommt? Dazu hat sich unsere Redakteurin Antje Wegwerth mit der Psychologin Julia Onken unterhalten, die zahlreiche psychologische Ratgeber verfasst hat und in der Schweiz ein Ausbildungsinstitut für Frauen leitet weiterlesen
Mobbing führt häufig zu schweren Störungen
Bis zu 30 Prozent der Kinder und Jugendlichen werden in ihrer Schullaufbahn von Mitschülern beleidigt, schikaniert, benachteiligt und ausgegrenzt – dies wird auch als Mobbing bezeichnet. Für einen Teil der Kinder wiegen diese Belastungen so schwer, dass sie ernste psychische Störungen entwickeln weiterlesen
Geschwisterliebe, Geschwisterhiebe Schicksalsgemeinschaft auf Lebenszeit
Die Beziehungen von Geschwistern sind immer besonders - ob im Guten oder im Schlechten. Sie verbindet eine Schicksalsgemeinschaft auf Lebenszeit weiterlesen
Beitrag zum anhören ♫
Familienforscher Hartmut Kasten "Blut ist ein besonders dicker Saft"
Nesthäkchen sind Egoisten, Einzelkinder haben soziale Macken: Viele Geschwister-Mythen sind nach Ansicht des Familienforschers Hartmut Kasten überholt. Dennoch sollte die Beziehung zu Bruder oder Schwester gepflegt werden. anhören ♫Lügen haben kurze Beine Kleine Schwindler, große Karriere
Das Herz rast, die Hände schwitzen, die Ohren glühen - jetzt bloß nicht blinzeln und der Mama genau in die Augen schauen! Diese Lügentaktik ist so wichtig, dass sie schon kleine Kinder lernen. Unsere gesamte Kindheit und Jugend verwenden wir darauf weiterlesen
Beitrag zum anhören ♫
"Ich war's nicht" Warum Kinder lügen.
Ich war's nicht. Warum Kinder lügen:Wenn Kinder lügen, ist das für viele Eltern ein Schock. Sie reagieren verletzt und stellen sich und ihre Erziehungsmaßnahmen in Frage. Dabei steht Lügen für eine ziemlich komplexe Entwicklung des Gehirns und gehört einfach dazu anhören ♫So clever sind Babys.
Kleinkinder sind oft schlauer als Erwachsene. Das sagt Alison Gopnik, die weltweit wichtigste Entwicklungspsychologin für Kinder. Die Berkeley-Professorin weiss, was wir von Knirpsen lernen können weiterlesen
Was Kinderhelden über uns verraten
Jeder kennt Pippi Langstrumpf und den Pumuckl. Laut Professor Alfred Gebert, Psychologe und Soziologe, sagen Ihre liebsten Kinderserien viel über Ihre Persönlichkeit aus. Hier lesen, was Ihre Serien-Helden über Sie verraten weiterlesen
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